Zwischen Schreibtisch und Straßenschlacht?
Bernd Drücke: Zwischen Schreibtisch und Straßenschlacht?
Anarchismus und libertäre Presse in Ost- und Westdeutschland
Das Buch
640 Seiten, ursprünglich 59,90 DM (Verlag Klemm & Oelschläger,
Ulm 1998, ISBN 3-932577-05-1), jetzt: 12,- EUR. Der
Verlag Graswurzelrevolution hat die Restauflage aufgekauft,
so dass es das Buch ab sofort exklusiv im Buchverlag
Graswurzelrevolution gibt.
"Die seit 1968 in der Bundesrepublik und von 1986 bis
zur Auflösung am 3. Oktober 1990 in der DDR herausgebrachten
neolibertären Zeitschriften haben mehr zu den gesellschaftlichen
Auseinandersetzungen und Umbrüchen in der Bundesrepublik und
der DDR beigetragen, als das heute der Allgemeinheit bekannt
ist bzw. von ihr wahrgenommen wird", so eine von dem Soziologen
Bernd Drücke sozialwissenschaftlich belegte These.
Jahrelang hat er die Entwicklung von 21 libertären DDR-Untergrundblättern
und 475 libertären Zeitschriften aus der Bundesrepublik nachgezeichnet
und analysiert, um so die Geschichte der neuen anarchistischen
Bewegungen und ihrer "schwarz-roten Sternschnuppen" zugänglich
zu machen und für die Nachwelt zu erhalten. Herausgekommen
ist - so ein Rezensent - "ein imposantes und einmaliges Werk,
das nicht nur eine Lücke in der Anarchismus-Rezeption und
-Forschung der letzten Jahre schließt, sondern auch gleichsam
von 'bleibendem Wert' sein wird. Diese Arbeit wird in die
Geschichte der deutschen Anarchismus-Forschung als ein 'Meilenstein'
eingehen."
>> Inhaltsverzeichnis
>> Rezensionen
Der Autor
Bernd Drücke, geb. 1965, Dr. phil., Soziologe, freier
Journalist und Autor. Seit November 1998 arbeitet er als Koordinationsredakteur
der Monatszeitung Graswurzelrevolution, bis Sommer 2003 war
er Lehrbeauftragter am Institut für Soziologie der Uni
Münster. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin und
zwei Kindern lebt er in einem alternativen Wohnprojekt in
Münster/Westfalen.
Neuere Buchveröffentlichungen: Hg. (mit Freundeskreis
Paul Wulf): Lebensunwert? Paul Wulf und Paul Brune. NS-Psychiatrie,
Zwangssterilisierung und Widerstand, Nettersheim 2007; ja!
Anarchismus. Gelebte Utopie im 21. Jahrhundert, Berlin 2006;
Hg. (mit Luz Kerkeling und Martin Baxmeyer): Abel Paz und
die Spanische Revolution, Frankfurt/M. 2004; Hg. (mit Kerstin
Enning und Thomas Oelschläger): Ahaus. Das Buch zum Castor,
Ulm 2000; Zwischen Schreibtisch und Straßenschlacht?
Anarchismus und libertäre Presse in Ost- und Westdeutschland,
Ulm 1998; Serxwebun! Gesellschaft, Kultur und Geschichte Kurdistans,
Bielefeld 1998
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