Anti-AKW
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Renaissance der Atomenergie in NRW und in der BRD am Beispiel der Hochtemperatur-Reaktoren (HTR´s)
Referent: Horst Blume
Wie trotz "Atomausstieg" selbst unter Rotgrün sieben Jahre lang an dieser Reaktorline geforscht wurde und bundesdeutsche Firmen durch Bau und Export zahlreicher HTR-Komponenten für den neuen Reaktor nach Südafrika satte Gewinne einfahren. Das Forschungszentrum Jülich (FZJ) steht in NRW genauso wie innerhalb der Europäischen Union im Zentrum der Entwicklung dieser umstrittenen Atomerergie-Linie.
Horst Blume, seit 21 Jahren Herausgeber des THTR-Rundbriefes und seit 32 Jahren Mitglied der Bürgerinitiative Umweltschutz Hamm, berichtet über Zusammenhänge und aktuelle Entwicklungen, die bisher in der öffentlichen Diskussion nur wenig beachtet wurden, aber trotzdem die Atompolitik der nächsten Jahrzehnte maßgeblich prägen werden. Es kann ein kurzes Impulsreferat gehalten werden, eine ausführliche Version von 60 Minuten ist aber ebenso möglich.
Die ‘friedliche Nutzung’ der Atomenergie und Proliferation
Disskussionsangebot: Jörg Djuren
Ein Trennstrich zwischen ‘friedlicher Nutzung’ der Atomenergie und
militärischer Nutzung ist irreal. Die Technologien sind im Kern die selben. Jedes Land
mit einem vollständigen Brennstoffkreislauf ist zumindest potentielle Atommacht. Die
militärische Nutzung war nachweislich für praktisch alle heutigen Staaten die
Atomenergie nutzen der wesentliche Grund der Förderung dieser Technologie. Geheime
Atomwaffenprogramme gab es z.B. in Schweden, Brasilien, Argentinien u.a. In Deutschland versuchte Konrad Adenauer gezielt Atomwaffen zu erlangen.
In diesem Kontext ist die Politik der IAEA, der internationalen Atomenergie Organisation,
die Verbreitung der ‘friedlichen Nutzung’ zu fördern, satzungsgemäss das
primäre Ziel der IAEA, und gleichzeitig die Verbreitung von Atomwaffen zu unterbinden
Augenwischerei.
Linkhinweise auf Publikationen von mir zum Thema:
- Atomare Märchen & ihre Dekonstruktion
Für alle meine Angebote gilt, dass ich Diskussionsanregungen liefere für die gemeinsame Entwicklung von Überlegungen. Ich halte keine detailliert abgerundeten Vorträge, sondern versuche einen Gedankenaustausch in den sich alle Beteiligten einbringen können zu initiieren. Ich bringe in erster Linie Wissen, Thesen und Ideen mit um zusammen weiter zu denken. Ich arbeite seit über 20 Jahren zum Thema Naturwissenschafts- und Technologiekritik. Ein Honorar finde ich nicht sinnvoll, Fahrtkostenerstattung schon.
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